Der Überblick/Wirtschaft

Bundesbank: Inflation steigt auf 2,9 Prozent, Konjunktur verliert an Tempo

Höhere Energiepreise treiben die Inflation. Gleichzeitig dürfte die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal nur leicht wachsen.

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Euro-Banknoten und Münzen auf Finanzdiagrammen

Die deutsche Wirtschaft dürfte im dritten Quartal 2026 vorübergehend an Fahrt verlieren. Nach stärkeren Zuwächsen in den beiden vorherigen Quartalen erwartet die Bundesbank für das laufende Quartal nur noch ein leichtes Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts.

Als Belastungsfaktoren nennt die Bundesbank unter anderem das Niedrigwasser am Rhein, eine schwache Industrieproduktion im Juli und einen geringeren Wachstumsbeitrag der Exporte. Grundsätzlich sieht sie die deutsche Wirtschaft aber weiter auf einem Erholungskurs.

Gleichzeitig hat sich der Preisdruck wieder verstärkt. Die Inflationsrate nach dem harmonisierten Verbraucherpreisindex stieg im August auf 2,9 Prozent nach 2,8 Prozent im Juli. Besonders Energie verteuerte sich deutlich. Die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel blieb bei 2,6 Prozent.

QuelleDeutsche Bundesbank ↗Veröffentlicht am 21. September 2026
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